Schlagwort: Webdesign

Städteportal erweitert und überarbeitet 👍 👎

Nachdem sich auf dem Städteportal aus Mangel an Zeit im letzten Jahr kaum etwas verändert hat, darf ich nun zwei größere Neuerungen ankündigen. Die eine ist inhaltlicher Art, die andere betrifft die Darstellung.

Zum einen ist Amsterdam, die Hauptstadt unseres direkten Nachbarlandes Niederlande, nun Bestandteil des Städteportals. Die Inhalte sind derzeit noch begrenzt, werden aber wie üblich sukzessive ergänzt.

Darüber hinaus wurde das Design deutlich modernisiert, um weniger von den eigentlichen Inhalten abzulenken. Im Rahmen dessen wurde außerdem an wenigen Stellen ohnehin kaum verwendete Funktionalität entfernt.

Farbcodes (Ergänzung) 👍 👎

Mein ehem. Ausbilder hat dem angedachten Gastbeitrag zugestimmt, ihr dürft also gespannt sein. Smiley: smiling

Als kleine Hilfe für die Praxis gibt es nun eine Seite benannter Farben mit zusätzlichen Informationen.

Farbcodes 👍 👎

Ab dem 1. August haben wir in der Firma einen neuen Auszubildenden zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Dieser hat vor Kurzem noch ein zweiwöchiges Praktikum bei uns absolviert und dabei auch einiges von mir erfahren (ich hoffe, er hat sich erholt Smiley: winking). Auf dem Plan stand auch das Thema Farbcodes, wie sie insbesondere im Webdesign auftreten und nun möchte ich hier ebenfalls ein paar Worte dazu verlieren.

Zuerst einmal muss klar sein, was eigentlich die theoretische Grundlage dieser Notation ist, um sinnvolle Aussagen treffen zu können. Wir besprechen hier den RGB-Farbraum, welcher ein (additiver) Farbraum aus den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau darstellt – wir besitzen demnach also drei Farbkanäle. Mit ein wenig Fantasie lässt sich bereits jetzt erahnen, wie entsprechende Farbcodes aus CSS zu verstehen sind:
#R1R0G1G0B1B0
Für jeden Farbkanal stehen uns in dieser Notation zwei hexadezimale Ziffern zur Verfügung, d. h. der Wertebereich pro Farbkanal erstreckt sich von 0 – ff16 (bzw. 0 – 25510) ≙ 162 (= 256) mögliche Werte.

Durch entsprechend niedrige bzw. hohe Werte pro Farbkanal ergibt sich proportional dazu die Intensität der jeweiligen Grundfarbe, d. h. um eben diese in voller Ausprägung darzustellen müssen wir lediglich den entsprechenden Farbkanal mit dem höchsten Wert belegen:
Grundfarben als Farbcode
010203
#ff0000 = ff (Rot) + 00 (Grün) + 00 (Blau) = Rot#00ff00 = 00 (Rot) + ff (Grün) + 00 (Blau) = Grün#0000ff = 00 (Rot) + 00 (Grün) + ff (Blau) = Blau
Wenn man sich den Farbraum wörtlich vorstellt, d. h. als Koordinatensystem mit den entsprechenden Farbkanälen als Achsen, können wir jeder Koordinate einen Farbeindruck entnehmen. Die tatsächlichen Farbmodelle sind noch etwas komplexer, für diese kleine Einführung ist diese Vorstellung jedoch durchaus legitim.

Sofern wir alle drei Farbkanäle mit einem identischen Wert belegen, erhalten wir einen grauen Eindruck zwischen niedrigster (Schwarz) und höchster (Weiß) Intensität:
Grauwerte
010203040506070809
#000000 = 00 (R) + 00 (G) + 00 (B) = Schwarz#333333 = 33 (R) + 33 (G) + 33 (B) = dunkles Grau#777777 = 77 (R) + 77 (G) + 77 (B) = mittleres Grau#cccccc = cc (R) + cc (G) + cc (B) = helles Grau#ffffff = ff (R) + ff (G) + ff (B) = Weiß
Sofern – wie im o. g. Beispiel, was dafür nicht unbedingt notwendig gewesen wäre – jeder Farbkanal aus zwei identischen Ziffern besteht, erlauben uns CSS und viele Grafikprogramme eine Kurzschreibweise, so dass aus #RRGGBB die Verkürzung #RGB werden kann. So kann beispielsweise aus #112233 schlicht #123 werden.

Weitere prägnante Farben zur Orientierung:
Weitere Farbcodes
010203
#00ffff (= #0ff) = 00 (R) + ff (G) + ff (B) = Cyan#ff00ff (= #f0f) = ff (R) + 00 (G) + ff (B) = Magenta#ffff00 (= #ff0) = ff (R) + ff (G) + 00 (B) = Gelb
Zugegebenermaßen war das nun wirklich nur eine sehr minimale Einführung mit einigen Vereinfachungen. Ich hoffe dennoch, dass manchem reinen "Farbcode-Kopierer" das System dadurch etwas klarer geworden ist.

Möglicherweise – das kann ich allerdings noch nicht versprechen – kann ich meinen ehem. Ausbilder einmal zu einem Gastbeitrag zum Thema Farbe und Licht bewegen, der als Elektrotechniker auf diesem Gebiet ein Experte ist und das auch sehr gut verständlich machen kann. Ein anderer Gastbeitrag ist auf jeden Fall bereits geplant. Smiley: smiling

Suchmaschinenoptimierung 👍 👎

Vor einer Weile habe ich ein Angebot zur Suchmaschinenoptimierung (SEO, Search Engine Optimization) meiner Projektseite für die dt. Übersetzung der Lua-Referenz erhalten. Daran wird eigentlich schon recht klar, dass es hier nur wenig um die eigentlichen Inhalte der Seite geht. Die meisten Besucher kommen nämlich – naheliegenderweise – über den offiziellen Link der Lua-Webpräsenz und ebenfalls sehr viele bereits über Suchmaschinen. Für die breite Masse dürfte das Angebot dieser Seite nicht interessant sein, so dass eine weitere Verbreitung gar nicht notwendig ist. Werbung soll es dort selbstverständlich ebenfalls auch zukünftig nicht geben.

Es gibt auf jeden Fall sinnvolle Methoden zur "Suchmaschinenoptimierung" (wobei ich hier breiter fassen würde auf "Optimierung zur automatisierten Verarbeitung der Inhalte"). Dazu gehören Metadaten und eine semantische Struktur des Quelltextes der Webpräsenz. Dies können Suchmaschinen beispielsweise zur Darstellung eines passenden Titels und einer treffenden Kurzbeschreibung verwenden.

Ein nicht unerheblicher Anteil der Branche beschäftigt sich jedoch damit, zweifelhafte "Linkfarmen" aufzubauen, nicht im Zusammenhang mit dem eigentlichen Thema des Auftritts stehende Verknüpfungen herzustellen oder gleich direkt schlichten Spam zu betreiben, was trotz der Bemühungen großer Suchmaschinen-Anbieter dennoch ab und an zu völlig unpassenden Ergebnissen zu einer Recherche führt. Leider scheint man davon mit praktisch keinem technischen Fachwissen und wenig Aufwand sogar recht gut leben zu können, wenn man sich die Angebote einmal genauer ansieht. Die tatsächliche Auswirkung derartiger Angebote ist teilweise ebenfalls fragwürdig. Zudem finde ich es schade, dass es dadurch inhaltlich wirklich interessante Seiten schwerer haben, gefunden zu werden.

Mein einfacher, kostenloser Tipp an alle Betreiber von Webpräsenzen: Sorgt für ansprechend und sorgfältig aufbereitete Themen, dezente und vor allem passende Werbung (wenn ihr ein Thema toll auf euren Seiten beschreibt, dürft ihr darauf sicherlich bei den meisten Blogs oder Foren verweisen, wenn es um dieses Thema geht Smiley: smiling) und der Rest ergibt sich meist von alleine, insbesondere in Zeiten von Facebook, Twitter und ähnlichen Plattformen dauert das auch gar nicht mehr so lange.

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